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Famulus
Blutmann



Link zur Bio: Famulus Sokuni

Famulus Sokuni Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Allgemeines:


Vorname: Famulus

Name: Sokuni

Alter: 32 Jahre

Kaste: Blutmann

Rasse: Raej (Norden)


Aussehen:


Größe: 1.72m

Augenfarbe: Graublau

Haarfarbe: Hell-/ bzw. "Matschbraun"

Frisur: Kurz; Hoher Haaransatz

Statur: Korpulent

Famulus über sich selbst:
Zitat:
Famulus betrachtete sich in dem mannshohem Spiegel eingehend.
Er hatte in den letzten Jahren zugelegt. Da, wo in früheren Jahren die Knochen zu sehen waren, konnte man nun Fettpolster erkennen. Er war immer klein gewesen, doch nun wirkte er zusätzlich auch noch untersetzt, ein bischen erinnerte er sich selbst an eine der Teekannen, aus welchen er der Dame immer einschenkte.
Die Narben aus seiner Kindheit waren zu großen Teilen nicht mehr zu erkennen, aber ein paar an seinem Rücken wollten einfach nicht verschwinden. So war es wohl mit allen Wunden, egal ob seelischer oder körperlicher Natur. Trotz seines eher korpulenten Aussehens, dachte Famulus, hatte er doch recht kräftige Arme und Beine. Und vielleicht hätte man ihn sogar noch für attraktiv halten können, wenn da nicht sein langsam schütter werdendes, matschbraunes Haar gewesen wäre. Wie sollte das in ein paar Jahren aussehen, wenn es ihm jetzt, mit kaum 32 Jahren, schon ausfiel?
Seine graublauen Augen dagegen, hatten sich nicht verändert. Vielleicht war etwas mehr Leben in ihnen, als vor einem Jahrzent. Ja, ganz sicher sogar war dies der Fall und obwohl es natürlich einige Probleme in seinem Leben gab, so konnte er doch deutlich das Glück in seinen Augen erkennen.
Die Lady rief nach ihm. Ein letzter Blick noch auf das fast schon schwarz anmutende Glas und sich selbst darin, dann eilte er die Treppe hinauf.



Charakter:


Charakterzüge:

  • Wenig Selbstbewusst
  • Misstrauisch gegenüber dem männlichen Geschlecht
  • Keinerlei sexuellen/romantischen Erfahrungen, abgesehen von der Krankhaften Beziehung seines Vaters zu seiner Schwester


Stärken:

  • Fleißig
  • Geschickt mit den Händen
  • Erfahrung im Führen eines Haushaltes


Schwächen:

  • Wenig Durchsetzungsvermögen
  • Kaum echte Lebenserfahrung
  • Körperlich nicht allzu fit



Vorgeschichte:


Als zweites Kind einer mittelständischen Familie, wurde Famulus 5 Uhr morgens, in einer regnerischen Nacht geboren. Etwa eine Stunde später verstarb seine Mutter an den Folgen der Geburt und somit hatte der Junge bloß noch die vier Jahre ältere Schwester und den Vater, welcher in der Schneiderei seiner Frau gearbeitet hatte.
Die Aufgabe sich um zwei Kinder, eines davon grade mal ein Säugling, zu kümmern überforderte seinen Vater klar.
Zusätzlich hatte er seine Frau nicht nur sehr geliebt, sondern war auch in der Schneiderei auf sie angewiesen gewesen.
So kam es, dass er sich Hilfe nehmen musste, diese aber, aufgrund seiner sinkenden Einnahmen, kaum noch zu finanzieren wusste.
Als der Betrieb entgültig bankrott zu gehen drohte, Famulus war grade fünf Jahre alt geworden, begann sein Vater Narkotika einzunehmen. Dies hinderte ihn nicht nur an der Arbeit, sondern verschlang auch noch die letzten finanziellen Reserven.
Glücklicherweise war Famulus mit einer ausgesprochen tapferen Schwester gesegnet, denn diese begann nun, als ihr Vater nicht mehr in der Lage dazu war, sich um das Geschäft zu kümmern. Und auch wenn ihr Wissen um die Schneiderei kaum das ihres kleinen Bruders übertraf, so schaffte sie es doch, die Familie über Wasser zu halten. Vielleicht auch nur deswegen, weil ihre Kundinnen und Kunden Mitleid mit der Neunjährigen hatten.
In den folgenden Jahren ging es im Großen und Ganzen so weiter, wobei Famulus seiner Schwester immer mehr zu helfen begann.
Es war zu dieser Zeit, dass Famulus seine Fähigkeiten in der Kunst zu entdecken begann. Und so wenig ausgeprägt sie auch waren, so freute er sich doch, dass er nun zum Kochen, sie hatten eine altmodische Feuerstelle, kein Feuer mehr zu machen brauchte.

Famulus war mittlerweile 11 Jahre alt und sein Leben, den Umständen entsprechend, doch recht geregelt. Wo seine Schwester ein Talent für die finanziellen Seiten der Schneiderei zeigte, da übernahm er die handwerkliche. Er mochte es mit seinen Händen zu arbeiten und genoss das regelmäßige Lob der Auftraggeber.
Nun war seine Schwester allerdings zur Frau herangereift und ihr Vater, der sich bis dato völlig aus dem Leben seiner Kinder zurückgezogen hatte, entwickelte ein ungesundes Interesse an seiner Tochter.
Aus zuerst unbedeutend scheinenden Berührungen erwuchs eine Situation, in der beide Kinder nicht wussten, was sie tun sollten.

Mit 15 Jahre, der Missbrauch hielt nunmehr seit einem Jahr an, fasste Famulus den Mut, sich seinem Vater entgegenzustellen, was in einigen tiefen, durch einen Gürtel verursachten, Narben an seinem Rücken endete.
Die Gewalt setzte sich noch ein halbes Jahr fort, bis es zu dem Tag kam.

Zitat:
Er hatte bis spät in den Abend an dem Kleid von Lady Lalitu gearbeitet. Er liebte es, sich kleine Besonderheiten einfallen zu lassen, durch die seine Kundin später positiv auffallen würde und für eine kurze Zeit konnte er so seine Sorgen so vergessen.
Er ließ seine Schwester, auch wenn er es am Schluss doch nicht schaffte ihr zu helfen, nur ungern alleine mit seinem Vater. In letzter Zeit war es, auch wenn sie ihm nichts davon erzählte, immer schlimmer geworden.
Äußerst ungern öffnete Famulus die Haustür, zögerte es hinaus, als würde dies die schreckliche Wahrheit über das Verhalten des Vaters fernhalten. Schließlich überwand er sich.

Kein Licht erhellte sein Zuhause und so horchte er nach dem flachen Atem seines Vaters: Nichts.
Leise arbeitete er sich zum Zimmer seines Vaters vor. Früher hätte er sich das nicht getraut, doch mittlerweile waren Stolz und Liebe zu seiner Schwester gewachsen. Er würde sich, und wenn dies auch neue Narben hervorbringen würde, seinem Vater entgegenstellen.

Famulus öffnete die Tür. Im Nachhinein wünschte er sich dies nicht getan zu haben. Hätte er doch bloß Reißaus genommen. Aber dies tat er nicht und so eröffnete sich ihm ein schreckliches, von in Schatten getauchtem Rot dominiertes Bild. Auf dem Boden vor ihm lag sein Vater, nackt und mit aufgeschnittener Kehle. Er war vom Bett gerutscht und sah äußerst überrascht aus. Weniger gut sichtbar, auf der anderen Seite des Bettes, saß eine Gestalt, zusammengesackt und an die Wand gelehnt.
Er erleuchtete das Zimmer. Oh hätte er dies doch nie getan, denn das sich ihm bietende Bild würde ihn wohl nie wieder loslassen.

Seine Schwester; Getrocknete Tränen; Blutige Unterarme; Haare zerzaust; ihr Nachthemd zerrissen... das könnte er sicherlich nähen, er hatte noch Faden in der richtigen Farbe... er, er sackte in sich zusammen und alles wurde zu tröstlichem Schwarz.


In den folgenden Wochen weigerte sich Famulus, über das geschehene zu sprechen, weshalb niemand von dem was geschehen war erfuhr.
Eine ihrer Stammkundinnen, Lady Lalitu, kümmerte sich um ihn und das, was ansonsten zu erledigen war.

Schließlich kam es so, dass Schneiderei und Haus verkauft wurden und Famulus in die abgelegene Villa der Lady zog, denn diese suchte, da sie Bedienstete meist schon kurz nach deren Anstellung entließ, jemanden, der ihren Haushalt organisierte.
Famulus floh sich in diese Beschäftigung. Auf der einen Seite aus Ehrgeiz, auf der anderen auch um sich abzulenken.

Er wurde, im Gegensatz zu denen ihm Vorausgegangenen, nicht entlassen. Dies lag wohl nicht nur daran, dass sie Mitleid mit ihm hatte, sondern auch daran, dass er, zumindest glaubte er dies, seine Sache sehr gut machte.

Und so gingen die Jahre ins Land. Er arbeitete sich immer mehr in seine neue Rolle ein und war damit zufrieden, Koch, Haushälter und auch Freund der Lady zu sein, denn dies ließ ihn den Jungen, der er gewesen war, vergessen.
Die Lady alterte rasch und verließ nur noch selten das Bett. Famulus war mittlerweile 30 Jahre alt und fing an, sich nach mehr als seiner kleinen Welt zu sehnen. Dennoch blieb er, denn die alte Lady hatte außer ihm nur noch ein paar Verwandte, die sich aber nur wenig für sie interessierten.

Als sie schlussendlich verstarb, da fühlte er nicht die gleiche Trauer, die er über den Verlust seiner Schwester empfunden hatte. Denn im Alter in die Dunkelheit einzugehen, das war der natürliche Lauf der Welt.
Auch wenn er im Nachlass als alleiniger Erbe bestimmt wurde, erbte er schlussendlich doch nichts, denn die Verwandten von Lady Lalitu machten ihm Villa und Vermögen streitig. Er wehrte sich nicht dagegen.

Nun, mit 32 Jahren, scheint er erwachsen geworden zu sein, ist an nichts und niemanden mehr gebunden und sucht seinen Platz in der Welt. Er besitzt nichts, als ein paar Anzüge und das Geld vom Verkauf von Haus und Schneiderei.
Am liebsten würde er in Zukunft seine Fähigkeiten als Haushälter einsetzen, viel mehr kannte schließlich nicht, aber im Grunde war es ihm egal, solange er nur endlich ein eigenes Leben beginnen konnte.



Avatar: Ewan McGregor

Spieler des Charakters: Hanno a.k.a. Heptagramm

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Famulus am 22 Jan, 2018 01:13 14.

21 Jan, 2018 23:27 32 Famulus ist offline Beiträge von Famulus suchen Nehmen Sie Famulus in Ihre Freundesliste auf
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Weitere Charaktere: Anducal, Avila, Cara, Cilya, Delyth, Emerwen, Edwen, Keeva, Lior, Marisol, Moiraine, Naldariel, Lugh, Lygian, Shahrazad, Tindomerel, Tacito, Teresa

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Willkommen, Famulus Sokuni!

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22 Jan, 2018 01:51 02 LivingMyth ist online Email an LivingMyth senden Beiträge von LivingMyth suchen Nehmen Sie LivingMyth in Ihre Freundesliste auf
 
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