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Melyanna
Königin





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Nachdem sie damit aufgehört hatte, die Luft aufgrund des Schmerzes anzuhalten, kehrte ihre Atmung allmählich wieder zu einem normalen Rhythmus zurück. Zumindest, was man unter den gegebenen Umständen als ‚normalen Rhythmus‘ bezeichnen konnte. Sie war ein wenig aufgeregt – und nicht minder erregt, auch wenn sie darüber gar nicht groß nachdachte – und gab schließlich nur ein unmerkliches Nicken von sich bei dem fragenden Blick des Prinzen. Danach schloss Melyanna die Augen wieder und vergrub ihr Gesicht an Thasos Halsbeuge, ihre Hände ruhten auf seinem Rücken und durch den leichten Druck bekam man den Eindruck, dass sie sich an ihm festhielt. Die Königin hatte nie jemanden gebraucht, bei dem sie Schutz fand; nun, das stimmte nicht. Sie hatte es gebraucht, aber sie hatte es nie zugegeben. Zu verletzlich, zu… schwach wäre sie sich dabei vorgekommen. Und in der Welt, in der sie gelebt hatte, bedeutete Schwäche den Tod oder gar Schlimmeres. Aber bei dem Mann, dessen Haut nun auf ihrer lag, dessen Gewicht sie auf ihrem Körper spüren konnte, dessen Geruch ihr in die Nase stieg, war das etwas anderes. Sie hatte ihre Verletzlichkeit akzeptiert und sie bereitwillig in seine Hände gelegt, weil sie ihm aus einem tiefen Gefühl heraus vertraute, das sie vorher bei niemandem verspürt hatte. Dementsprechend vergrub sie sich nun an ihm, ihre Signatur ein Gemisch aus Sehnsucht, Zuneigung, Aufregung, Erregung und vielem mehr, während sie sich allmählich an das Gefühl gewöhnte, dass er in ihr war und sich begann zu bewegen. Es war großartig. Selbst wenn sie es versucht hätte, ein anderes Wort wäre ihr dazu nicht eingefallen. Wobei es schwer zu sagen war, ob es das Gefühl an sich war oder die Situation – vielleicht von beidem ein wenig.

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25 Nov, 2013 20:02 32 Melyanna ist offline Beiträge von Melyanna suchen Nehmen Sie Melyanna in Ihre Freundesliste auf
Thasos
Prinz





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Es gab nichts was er sonst für Melyanna hätte machen können. Außer sich auf sie zu konzentrieren um nicht in eigene weniger erfreuliche Gedanken abzurutschen oder in ihre Gedanken einzudringen. Es galt einfach nur sie in seinen Gedanken zu halten und eine Balance zu finden um nicht zu tief in eine Seite einzudringen und sie damit mitzuziehen.
Ihre Signatur half ihm dabei, aber gleichzeitig lenkte sie ihn auch ab. Vielleicht war es aber auch genau diese Ablenkung die er brauchte um sich nicht zu sehr in dieser Konzentration zu verfangen, die dann als Abstand fehlgedeutet werden könnte. Und Abstand war es im Augenblick sicher nicht was er suchte. Zumindest nicht der Abstand zu ihr.

Was Melyanna für sich selbst akzeptiert hatte und die Gefühle die sie verströmte waren ihm nicht entgangen. Es war schwer zuzuordnen, aber irgendwie gelang es ihm doch zu verstehen. Selbst wenn er in ihr keine Schwäche erkennen konnte. Man mochte Menschen die einem etwas bedeuteten hin und wieder als eigene Schwäche betrachteten da man durch sie verletzbar war oder abgelenkt, wenn man sich sorgen machte. Aber sie waren auch ein Quell der Stärke und ein Ansporn sein Bestes zu geben. Thasos würde es nie zugeben, aber das war etwas dass ihn am Laufen hielt. Er wollte für die einzigen zwei Menschen die er als so etwas wie Freunde betrachtete ein besseres Leben und deshalb war er noch immer hier. Nahm wieder an der Welt, der er den Rücken gekehrt hatte teil. Und nun war da noch Melyanna. Eine sture, störrische und verdammt mutige junge Frau die sich nicht hatte abschrecken lassen. Die geduldig genug war sich durch seinen Schild von Gleichgültigkeit und Unfreundlichkeit zu graben um ihn zu erreichen. Um sich auf das Monster, welches er ihr präsentiert hatte einzulassen. Darin lag keine Schwäche.
Die Wahrheit war das nicht sie ihn brauchte, sondern er brauchte sie um an dieser Welt festzuhalten und sie nicht für das zu benutzen was er bisher getan hatte. Sie war ein Anker für ihn damit er verstehen konnte und an die Welt glauben konnte. Und nicht nur das Spiel der Gesellschaft mitspielte um seine Langeweile zu bekämpfen, denn auch wenn er seinen Gefährten helfen wollte so hatte ihm etwas gefehlt um wirklich etwas in der Welt auszurichten. Danke Melyanna hatte er diesen Glauben wieder in seinem Herzen. Hoffnung dass sich wirklich etwas im Leben ändern konnte. Weshalb man in seiner Signatur eine Mischung aus Erleichterung und Dankbarkeit spüren konnte.

Es würde mit Sicherheit keinen neuen Menschen aus ihm machen, da er dies nur in der Zweisamkeit mit Melyanna ausdrücken würde. Zu Offensichtlich wäre seine Schwäche für ihn und zu viele Feinde hatte er über die Jahrhunderte angesammelt. Nicht das er nicht jedem von ihnen die Kehle herausreißen würde sollte jemand auf die dumme Idee kommen sich an Melyanna vergreifen zu wollen.
Außerdem war da noch die Kleinigkeit dass er noch immer nicht wirklich an die Dunkelheit und ihre gesellschaftlichen Regeln glaubte. Thasos war der Meinung das es natürlich war seine Frau zu beschützen und es nichts mit Blut oder der Macht der Dunkelheit zu tun hatte. Das waren nur irgendwelche dummen Ausreden oder eine einfach zurecht gelegte Rechtfertigung damit man sich nicht mit ihnen streiten musste, wenn man es eben machte.
Weshalb er Melyanna nun auch spüren ließ was genau er für sie empfand. Er nahm sie mit auf eine kleine Achterbahnfahrt, die jedoch nicht zu heftig ausfallen sollte damit sie keinen Schreck bekam bei ihrem ersten Mal.

13 Feb, 2016 07:43 44 Thasos ist offline Beiträge von Thasos suchen Nehmen Sie Thasos in Ihre Freundesliste auf
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